Oman: Natur und landschaftliche Vielfalt des Sultanats

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Im Sultanat Oman findest du eine eindrucksvolle landschaftliche Vielfalt vor. Oft als Wüstenstaat bezeichnet, bietet der Oman weitaus mehr Naturschauspiele. Die Attraktionen reichen von langen Küsten mit Fjorden über Gebirgszüge bis hin zu tropisch grünen Oasen. Damit ist der Oman für Reisende mit ganz unterschiedlichen Interessen ein lohnenswertes Ausflugsziel.

Landschaften und Regionen des Sultanats im Überblick

Der Oman ist ein Küstenstaat, der mit einer überraschenden Vielfalt an landschaftlichen Besonderheiten aufwartet. Auch geologisch und klimatisch ist der Oman alles andere als einseitig. Der östliche Oman ist im Wesentlichen geprägt von einer Küste, die sich über etwa 1.700 Kilometer erstreckt. Sie ist gezeichnet von außergewöhnlichen Fjorden, die einen imposanten Anblick darstellen. Aber auch lange und malerische Sandstrände bietet die omanische Küste zur Genüge.

Die Küstenregion beinhaltet zudem die fruchtbare Batinah-Ebene. Sie ist über 400 Kilometer lang und entspricht einem großen Teil der Landschaft des Sultanats.

Einen Kontrast bietet das hohe Oman-Gebirge, das sich halbmondartig um die Küste schmiegt. Das auch als Hadschar-Gebirge bekannte Bergmassiv erreicht mit einige Gipfeln Höhen von über 3.000 Metern. Die Gebirgskette lädt zum Bergwandern und zum Klettern ein. Dank einiger Flüsse und Bäche sind außerdem Rafting-Touren im Oman möglich. Das Gebirge erreicht an einigen Stellen die Küsten, wo sich Fjorde bilden. Sie erinnern teils an die Küstengebiete Norwegens und anderer Teile Nordeuropas. Zu den weiteren Gebirgszügen des Omans gehört neben dem Hadschar-Gebirge das Dhofar-Gebirge.

Im Landesinneren des Omans dominieren Wüstengebiete, die aber teils von Oasen geprägt sind. Die großen Sandwüsten sind der Grund, aus dem der Oman vorwiegend einen Ruf als Wüstenstaat hat.

Um von dieser Vielfalt einen möglichst großen Teil kennen zu lernen inklusive seiner Sehenswürdigkeiten und seiner Auswahl an Aktivitäten, ist eine Oman Rundreise ideal. Somit ist deine Reise immer eine bunte Mischung aus allem, was Oman zu bieten hat: Wanderungen und Touren zu Oasen, Wadis, Wüsten und Bergen gehören genauso dazu wie Städtetrips (etwa nach Maskat, Nizwa oder Sur) und die Besichtigung von Attraktionen wie dem Bahla Fort oder der Festung von Jabrin.

Omanische Wüste: endlose Weiten in Rub Al Khali

Als langer Sandgürtel erstreckt sich die Wüste Rub Al Khali entlang der Grenze im Nordwesten des Landes. Der Name Rub Al Khali bedeutet „Leeres Viertel“. Es handelt sich um die weltgrößte reine Sandwüste. Sie bedeckt fast ein Drittel der arabischen Halbinsel. Die lebensfeindliche Region ist gleichzeitig landschaftlich spannend.

Sanddünen türmen sich auf bis zu 300 Metern auf. Wandertouren durch die entlegenen Gegenden sind für verschiedene Zielgruppen möglich. Sowohl für Einsteiger als auch für aktive Reisende finden sich entsprechende Touren durch die Wüste mit verschiedenen Schwierigkeits- und Anspruchsgraden. Dazu gehören auch Übernachtungen in Beduinenzelten. Einen besonders beeindruckenden Anblick kannst du bei Nacht auf den Sternenhimmel über dem Oman genießen. Die klare Luft ermöglicht beste Sicht auf die Milchstraße.

Wüstenausflüge sind auch entlang der touristischen Hauptroute möglich. Bidiya bietet etwa zwei Stunden Autofahrt von der Hauptstadt Maskat entfernt einige Wüstenattraktionen. Dazu gehören auch Wüstenfahrten mit dem Geländewagen oder Reitausflüge auf dem Kamel.

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Quelle: Adobe Stock © Hamdan Yoshida #227378009

Region Dhofar: die größte Provinz des Omans

Etwa ein Drittel des Sultanats wird von der vielfältigen Region Dhofar bedeckt. Es handelt sich um die größte Provinz des gesamten Sultanats. Mit Sumhuram, Al Baleed sowie Shisr finden sich bedeutungsvolle archäologische Stätten in der Region. Sie befinden sich entlang der ehemaligen Weihrauchstraße und gehören zum geschützten UNESCO-Weltkulturerbe.

Dhofar hat eine lange Tradition in der Duftherstellung. Bis heute werden hier wichtige Rohstoffe der Parfumindustrie angebaut. Auffällig sind die zahlreichen Weihrauchbäume, aus denen das wertvolle Weihrauchharz gewonnen wird. Dieses findet vielseitige Anwendung als Räucherwerk, Phytotherapeutikum oder zur Parfumherstellung. Besonders die nördlichen Ausläufer des Dhofar-Gebirges sind von den berühmten Weihrauchbäumen der Art Boswellia Sacra geprägt. In den Dörfern werden zahlreiche Produkte mit Weihrauch verkauft, darunter Räuchermischungen geheimer Rezepturen. Diese beinhalten unter anderem auch Myrrhe, Sandelholz und verschiedene Blüten. Die Rezepturen werden traditionellerweise von Müttern an Töchter vererbt.

Die Region der Küste in Dhofar ist in den Monaten von Juni bis August vom Monsun geprägt. Dieser sorgt in diesem Zeitraum für dauerhaften Nebel und Nieselregen.

Im Rahmen des Monsuns kommt es zu einem Erblühen der Vegetation der Region. Insbesondere in den Berggebieten entsteht eine Art grünes Paradies inmitten der heißen Wüste im Sommer. In den warmen Monaten reisen daher zahlreiche Touristen aus den umliegenden Golfstaaten in das Monsungebiet. Besonders der Küstenstreifen bei Salala, Hauptstadt des Gouvernements Dhofa, ist von Juli bis September bei Touristen beliebt.

Küstenlandschaft des Omans

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Quelle: Adobe Stock © Thomas Mucha #98963492

Die insgesamt über 3.165 Kilometer lange Küste des Sultanats ist von außerordentlicher landschaftlicher Vielfalt. Im Norden findest du umfangreiche Strände, die von zahlreichen bunten Kieselsteinen geprägt sind. Im Bereich der Ostspitze hingegen sind die großen und naturbelassenen Sandstrände zu finden. Fjorde und schroffe Klippen finden sich besonders im Süden in der Provinz Dhofar. In der Monsunzeit sind diese Klippen oft reichhaltig bewachsen und von grüner Vegetation bedeckt.

Von den Fjorden aus bietet sich auch ein Ausblick auf die großen Sardinenschwärme und Delfinschulen, die sich küstennah bewegen. Bekannt ist die omanische Küste auch für ihre seltenen Meeresschildkröten. Diese legen in der Zeit von Juni bis September besonders im Bereich der Sandstrände von Ras Al Jinz ihre Eier ab.

Der Oman und seine Hochgebirge

Zwei der bekanntesten Berge des Wüstenstaats finden sich im Hadschar-Gebirge. Der „Grüne Berg“ (Jabal Akhdar) bietet als besondere Attraktion die in den Fels geschlagenen Terrassengärten. Der höchste Punkt des Landes findet sich auf dem Jabal Shams, dessen Gipfel eine Höhe von 3.075 Metern erreicht. Diese beiden und zahlreiche andere Berge des Hochgebirges sind durchzogen von einem umfangreichen Netzwerk aus Wanderwegen. Die Routen führen vorbei ein Felsvorsprüngen, Schluchten und Klippen und bieten dir malerische Ausblicke. Am Jabal Shams eröffnet sich der Blick auf den Canyon des Wadi Nakhar.

Die Bergregion ist geprägt von mehreren kleinen Dörfern, die von Einheimischen bewohnt sind. Diese bieten in vielen der Dörfer lokale Waren und Spezialitäten zum Kauf an. Durch Steinkanäle fließt Wasser aus der Bergregion in die Dörfer und versorgt die Gärten mit Flüssigkeit.

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Quelle: Adobe Stock © Rudolf Tepfenhart #55094945

Wadis und Oasen im Oman

Eine besondere landschaftliche Attraktion sind die Wadis im Oman. Diese Flussläufe sind meist trocken und zeigen teils malerische Felsformationen. Periodisch führen die Wadis Wasser, woraus in kurzer Zeit blühende Oasen entstehen. Die besondere Lage führt zur Entstehung einer eigensinnigen Flora und Fauna. Die klimatischen Bedingungen und die Ökologie veranlassen auch Einheimische dazu, die Wadis als Ausflugsziele zu nutzen. Zu den paradiesischen Oasen gehören besonders die Wadis Shab, Bani Khalid und Tiwi.

Fazit: Oman erfüllt viele Reisewünsche

Von Wüste und Oase über Wadis bis hin zu Küsten und Gebirgen – das Sultanat Oman hat vor allem landschaftlich einiges zu bieten. Doch nicht nur für Naturfreunde ist das Reiseziel ideal, sondern ebenso für diejenigen, die ihren Urlaub gerne mit Städtetrips und Sightseeing verbringen.

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