Fernweh im Lockdown: Warum wir wieder reisen wollen

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Inhaltsverzeichnis

Die Folgen der Krise sorgen für reichlich Fernweh im Lockdown und unsere Reiselaune nimmt stetig zu, mit jedem weiteren Tag, den wir in den kalten Wintertagen, täglich den gleichen grauen Schleier hinter unserem Fenster sehen. Kein Wunder, dass wir da von exotischen Orten träumen und Reisepläne schmieden, während wir in unserer Wohnung vom Schlafzimmer, durch das Wohnzimmer in die Küche wandern und im Home Office hibbelige Füße kriegen – Der eine vermisst es mehr, die andere weniger, der Drang nach Reisen ist aber bei fast jedem präsent. 

Aber woher kommt es, dass wir trotz jeglicher Unannehmlichkeiten, Stress und hoher Kosten so gern unser vertrautes Umfeld verlassen wollen? 

Fernweh im Lockdown: Woher kommts?

Das Fernweh ist sogar fest in unserer Evolutionsgeschichte verankert, denn der moderne Mensch lebte während 99% seiner Geschichte in nomadischen Gemeinschaften, die den Jahreszeiten, der Jagd und ihren Ritualen folgten und nie zu lang an ein und demselben Ort verweilten. Irgendwann wurde der Mensch sesshaft, der Drang seine Sachen zu packen und weiterzuziehen ist uns aber erhalten geblieben. 

Und dabei verbringen wir gerade so viel Zeit zuhause wie noch nie – Arbeiten, Lernen, Kochen, Sport, den Feierabend und die Wochenenden und sehnen uns nach etwas Neuem: neue Orte, Menschen, Erfahrungen. Das menschliche Gehirn ist sehr empfänglich für neue Reize, da sie als angenehm empfunden werden. Wir sind immer auf der Suche nach neuen und interessanten Dingen, die mit einem Dopamin-Schub unser Belohnungssystem aktivieren. Auf Reisen ist alles spannender, aufregender, als es vielleicht scheinen mag, wenn man den ganzen Tag zu Hause sitzt. Sei es eine besondere Sehenswürdigkeit oder ein traditionelles Gericht, das wir zum ersten Mal probieren – Reisen stillt unsere Neugierde und den unersättlichen Wunsch neue Dinge auszuprobieren. 

Fernweh Im Lockdown

Der eintönige Lockdown-Alltag macht uns das Fehlen von Staunenswerten und Besonderem bewusst und wir verspüren einen inneren Drang, Monotonie, Bürokratie und die Fesseln unseres Home-Office Jobs abwerfen. Die Angst vor Langeweile und der Macht der Gewohnheit zu unterliegen, gibt uns das Gefühl dem Gewohnten entfliehen zu müssen und das Reisen bietet pure Abwechslung und ist die beste Möglichkeit aus unserem Alltag auszubrechen, ohne gleich den Job, den Partner oder den Wohnort wechseln zu müssen. Manchmal reichen zwei Wochen Urlaub, um den gewissen Kick zu spüren und unser Bedürfnis nach Fernweh und Abenteuer für eine Weile zu stillen, zumindest bis zur nächsten Reise.

Mittlerweile kann man sich die Fremde digital ins Wohnzimmer holen, die schönsten Strände auf dem Flatscreen betrachten, Online-Museumstouren buchen, Sprachkurse belegen, via Videochat mit Menschen auf der anderen Seite der Welt in Kontakt treten und sich landestypische Gerichte einfach nach Hause liefern lassen. Die Weiten des Internets lassen die Welt immer kleiner werden und die Anzahl der Möglichkeiten immer größer. Damit ist aber nicht genug – wir können zwar unsere Neugierde stillen, irgendwas fehlt aber trotzdem. Ferne und Fremde haben nicht immer was mit der geografischen Entfernung zu tun. Vielmehr geht es um das Gefühl all dies am eigenen Leib zu spüren. 

Wenn die Welt irgendwann wieder aus ihrer Schockstarre erwacht – werden wir dann wieder so Reisen können wie vorher? Wollen wir das überhaupt?

Die Wertschätzung für das Reisen hat sich bei vielen erhöht. Je länger man auf etwas wartet, umso größer die Sehnsucht. Das vergangene Jahr hat uns viel abverlangt und umso intensiver werden wir die künftigen Urlaube erleben. Wahrscheinlich wird es sich ein wenig so anfühlen als würde sich uns die Welt noch einmal ganz neu erschließen, wenn die Pandemie vorbei ist und wir zum ersten mal wieder ins Unbekannte aufbrechen können. 

Holly Mandarich Uvyofx3V0Ls Unsplash

Aktuelle Zukunftsforscher prognostizieren, dass es nach der Pandemie eine „massive Zunahme von Öko- und Engagement-Tourismus“ geben wird. Wir bei Triplegend wollen dich dabei begleiten, denn uns ist es wichtig, dass wir das Reisen wieder zu dem machen, was es eigentlich mal war: eintauchen in das lokale Leben, neue Kulturen erkunden, andere Menschen treffen, traditionelle Gerichte entdecken und unseren Horizont erweitern. Wie wir das schaffen wollen? Erfahre hier mehr über nachhaltige Reisen & entdecke hier unsere aktuellen Reisen, um dein Fernweh im Lockdown etwas zu mildern.

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