Georgien Fakten: Das musst du über Georgien wissen

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Inhaltsverzeichnis

Georgien ist, wie wir wissen, ein Land, das sehr viel zu bieten hat: Eine unverwechselbare Kulinarik, wunderschöne Panoramen, tolle Wanderwege und dazu kommt, dass dir die Einheimischen eine unglaubliche Gastfreundschaft entgegenbringen. Doch in diesem Artikel wird es nicht um die besten Weinsorten, die besten Gerichte oder die besten Wanderwege Georgiens gehen. Nein, heute nehmen wir dich mit auf eine Reise in die geschichtliche Vergangenheit Georgiens.

Einführung

Georgien ist zwar ein kleines Land, hat aber eine große Geschichte. Es liegt an der Schnittstelle zwischen Osteuropa und Westasien und ist Teil der Kaukasusregion. Im Westen wird es vom Schwarzen Meer, im Norden und Osten von Russland, im Süden von der Türkei und Armenien und im Südosten von Aserbaidschan begrenzt. Aufgrund seiner strategisch günstigen Lage war Georgien jahrhundertelang Schauplatz von Kämpfen der großen Reiche. Dennoch gelang es dem Land zu überleben und seine Staatlichkeit zu bewahren. 1999 wurde in einem Kaukasustal der Schädel eines Homo erectus gefunden, was beweist, dass die ersten Menschen bereits vor 1,8 Millionen Jahren in Georgien siedelten. Im Laufe der Jahrtausende mischten sich viele durchwandernde Völker mit der sesshaften Bevölkerung und schufen so einen vielfältigen Kulturraum.

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Georgien vor Christus

Im zweiten Jahrtausend vor Christus wurden die ersten georgischen Staaten Diaohi und Kolkha gegründet. Sie wurden von nomadischen Stämmen, die in den Norden eindrangen, gestürzt. Zwischen dem 6. und 4. Jahrhundert vor Christus wurden die Königreiche Kolchis und Iberien gegründet. Die Macht von Kolchis spiegelt sich auch in der altgriechischen Mythologie wider, wo die Argonauten auf der Suche nach dem Goldenen Vlies unterwegs waren. Die Schaffung des georgischen Alphabets wird mit dem König von Iberien Parnavaz in Verbindung gebracht.

Das Christentum in Georgien

Das 4. Jahrhundert stellte einen Wendepunkt für Georgien dar. Im Jahr 326 führte der Heilige Nino von Kappadokien eine neue Religion – das Christentum – im Land ein. Die Ausrufung des Christentums als Staatsreligion war für die künftige Entwicklung des Landes entscheidend. Im Mittelalter bildeten sich in Georgien die königlichen Fürstentümer, woraufhin der Kampf um die Einigung begann. Der größte georgische König des 12. Jahrhunderts – König David – vereinigte das Land. Ihm gelang es, die Region Georgien zum stärksten Staat zu machen.

Das goldene Jahrhundert

Unter Führung der ersten weiblichen Königin, Königin Tamar, erlebte Georgien seine Blütezeit, das sogenannte “Goldene Jahrhundert”. Zu dieser Zeit erreichten die Macht und die Entwicklung des Landes ihren Höhepunkt. Das Erstarken des Landes führte zur Blüte der mittelalterlichen georgischen Architektur, Malerei und Poesie.

Nur 100 Jahre später zerfiel das Land jedoch in verschiedene Kleinstaaten. Bereits zwischen dem 8. Und 10. Jahrhundert waren Araber in das Land eingedrungen und versuchten den Islam in Georgien zu verbreiten. 

Nach Georgiens goldenem Jahrhundert begannen schließlich die Osmanen und Perser abwechselnd um das Land zu konkurrieren. 

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Die russische Vorherrschaft

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren die Georgier auf der Suche nach Verbündeten gegen die Osmanen. Russland schickte daraufhin militärische Unterstützung nach Georgien, was zur Folge hatte, dass Georgien so in die Abhängigkeit Russlands geriet.

Die Eigenstaatlichkeit, die Georgien nach Ende des Ersten Weltkrieges erlangte und die von Russland anerkannt wurde, hielt jedoch nur drei Jahre.

Nachdem Georgien von der Roten Armee besetzt wurde es zur Republik innerhalb der Sowjetunion erklärt. 

Die nächsten Jahrzehnte wurde das Land von Korruption, Schattenwirtschaft und einem eigenmächtigen Staats- und Parteiapparat im Griff gehalten. Während Eduard Schewardnadse 1971 zum Chef der kommunistischen Partei Georgiens ernannt wurde, mit der Absicht, Georgien fest an die Ordnung Moskaus zu binden, gaben die Georgen ihren Wunsch nach Eigenstaatlichkeit nicht auf.

Georgiens Unabhängigkeit

1990 kam dann der Bruch mit der Sowjetunion, woraufhin die Georgier sofort sämtliche russischen Einflüsse abschütteln. Die Georgier hatten Hoffnung auf einen einheitlichen, friedlichen Staat, jedoch wehrte diese Hoffnung nach jeder neuen Wahl nicht lange. Die Präsidenten Swiad Gamsachurdia oder Micheil Saakaschwili konnten die Wünsche der Georgier nicht erfüllen und brachten stattdessen Korruption und eingeschränkte Pressefreiheiten mit in ihr Amt. 

2008 führte die Unruhe zwischen Georgien und den Provinzen Abchasien und Südossetien zu einem bewaffneten Konflikt, der jedoch nur fünf Tage später von der EU durch einen Waffenstillstand beendet werden konnte.

Seit Februar 2021 ist der Premierminister Irakli Gharibaschwili im Amt.

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