6 UNESCO Weltkulturerbe in Namibia die begeistern

Inhaltsverzeichnis

Tauch in die Welt einzigartiger Felsgravuren, einem gigantischen Sandmeer, antarktischen Gewässer und einer unglaublichen Kulturlandschaft des UNESCOS Namibia ein. Lies weiter, um mehr über 6 Highlights zu erfahren.

Unesco Weltkulturerbe Namibia

Twyfelfontein – einzigartige Felsgravuren

Twyfelfontein ist der Name eines Tales und der dazugehörigen Quelle Namibias. Übersetzt bedeutet Twyfelfontein die Quelle des Zweifels. Die Quelle liegt im Damara-Bergland und in der Sprache der Uri-Ais (Einwohner) wird sie “die springende Quelle” genannt. 

Bekannt wurde das UNESCO-Erbe durch seine unzähligen Felsgravuren (Petroglyphen). Heute zählt man über 2500 Kunstwerke an Felsen, die ca. 1.000-10.000 Jahre alt sind. Die Werke wurden von den San’s erzeugt und das besondere daran ist, dass diese nicht mit metallischen Werkzeugen gemetzelt worden sind. Man hat Quarzsplitter gefunden, dementsprechend wird vermutet, dass Werkzeuge aus Quarz verwendet wurden. 

Jagdszenen, Einwohner mit Pfeil und Bogen, viele Tiere und sogar eine Robbe, obwohl das Meer 100 km entfernt ist, zeichnen sich auf den gigantischen Felswänden ab. Twyfelfontein ist seit 2007 auf der Liste der Weltkulturerbe und darf nur mit einem Führer besucht werden. 

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Namib – Sandmeer 

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Die älteste Wüste des Planeten und das wohl trockenste Gebiet der Erde besteht widersprüchlich aus Flüssen in einem Meer aus Sand. Der Ursprung liegt im Südwesten, wo zwei Flüsse, die unterschiedlicher nicht sein können, aufeinander treffen. Der Atlantische Ozean und das Sandmeer der Namib-Wüste. Das Gebiet ist vergleichbar mit Belgien und berechnet eine Größe von ungefähr 31.000 Quadratkilometern. Bis zu 350 Meter hohe Dünen lassen sich hier ebenfalls vermessen und spiegeln die Schönheit des Dünenmeers wieder.

Das Sandmeer kann sich nicht weiter nach Norden ausbreiten wegen des Kuiseb-Flusses. Dieser ist zwar die meiste Zeit ausgetrocknet, aber sobald es fernab, in den Bergen, regnet, fließt über Tage, wenn nicht sogar Wochen so viel Wasser durch den Kuiseb, sodass es ausreicht, um den Sand, der dahin geweht wurde, fortzuspülen. 

Seit 2013 befindet sich das Sandmeer auf der Liste der Weltkulturerbe und wird geprägt von einer Tier- und Pflanzenvielfalt, atemberaubenden Formen, Farben und natürlich dem Sand. 

Fischfluss – der zweitgrößte Canyon auf der Welt

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Der größte Canyons Afrikas und der zweitgrößte, nach dem Grand Canyon, auf der Welt ist 160 km lang, 27 km breit und 500 m tief. Er entstand vor 350 Millionen Jahren durch einen 20 km breiten Graben. Als vor 120 Millionen Jahren der Bruch des Urkontinents Gandwana passierte, schuf der Canyon ein Schluchtensystem, das sich, wie erwähnt, über 160 km fortführt. 

Ökosysteme des Benguelastroms

Hier treffen antarktische Gewässer mit dem Südatlantik zusammen. Durch die Kälte und den Sauerstoffgehalt des Stroms werden zahlreiche Fischarten angezogen. Die Hauptursache hierfür ist die Namib-Wüste. Zu einem der UNESCO Weltkulturerbe kann sich das Ökosystem seit 2016 zählen. 

Kulturlandschaft der San

Die Kulturlandschaft gibt Auskunft über die Geschichte, die Lebensgrundlagen und das kollektive Gedächtnis. Heute zählt es zum einen zum Naturschutzgebiet und zum Anderen zum Kgalagadi Transfrontier Park. Sanddünen, Gräser, vereinzelte Bäume, Baumgruppen und trockene Flussbetten, in denen das Wasser unterirdisch verläuft, weshalb die Flussbetten begrünt sind, lassen sich hier auf eine andere Art und Weise zeigen. 

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Die menschliche Besiedlung, oder Khomani San der Kulturlandschaft, ist etwas ganz besonderes. Seit der Steinzeit bis heute leben die Jäger und Sammler dort. Eines der Gründe, weshalb die Khomani San es in die UNESCO geschafft haben, ist die Geschichte, die Migration, die Lebensgrundlagen und die Über- und Lebensstrategien trotz ihrer minimalistischen Lebensart.

Marula Frucht-Festival

Das Marula-Frucht-Festival, auch Omagongo Kulturfestival genannt, ist ein 2-3 Tages-Fest zwischen März und Mai. An diesen 2-3 Tagen vereinen sich 8 Gemeinschaften des nördlichen Namibias, um mit dem alkoholischem Getränk aus der Marulafrucht, zu feiern. Bei diesem Fest nehmen ca. 5000 Menschen in farbenfrohen und traditionellen Kleidern teil. 

Die Männer fertigen vor dem Festival traditionelle Holzbecher an und verzieren sie. Aus denen wird anschließend getrunken. Außerdem werden nützliche Handwerkzeuge, womit die Frauen das Fruchtfleisch aus der Frucht herausschneiden, hergestellt. Die Frauen fertigen im Vorfeld Terracotta-Gefäße an, in denen der Marulasaft 3 Tage fermentiert. 

Die 3 Tage werden mit Gesang, Tanz, Essen und Trinken verbracht.  

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