Weihnachten in Island

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Inhaltsverzeichnis

Du wolltest schon immer Weihnachten im hohen Norden verbringen? Island, ein Land, das für seine atemberaubende Landschaft bekannt ist, verwandelt sich in den Wintermonaten in ein wahres Winterwunderland. Wir erzählen dir, welche Besonderheiten Islands zu Weihnachten auf dich warten.

Warum in Island Weihnachten feiern?

Island ist nicht nur im Sommer, sondern vor allem im Winter ein unglaublich spannendes Land. Hier zeigen wir euch einige Highlights, die ihr zur Weihnachtszeit unternehmen könnt. 

  • Besuche Eishöhlen und wandere auf Gletschern
  • Genieße kulinarische Köstlichkeiten, wie z.B. Hangikjöt
  • Nimm dir eine Auszeit in den heißen Quellen
  • Besuche die wunderschönen Weihnachtsmärkte in Reykjavik 
  • Erblicke mit ein bisschen Glück die Polarlichter
  • Bleibt über Silvester und bewundert das beeindruckende Feuerwerk in der Hauptstadt 

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Besondere isländische Weihnachtsbräuche und Traditionen

Du weißt vielleicht schon, dass Island ein besonderes Land ist. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch Weihnachten von besonderen Bräuchen und Traditionen geprägt ist. In den meisten Teilen Islands beginnen die Vorbereitungen für Weihnachten im November, den Essen und Feiern mit der Familie ist für die Isländer sehr wichtig. Bevor das Christentum in Island eingeführt wurde, war Weihnachten ein Lichterfest, deshalb ist die Weihnachtsbeleuchtung auch heute noch besonders präsent. Fast alle Häuser sind mit Lichtern geschmückt und auch Weihnachtsbäume werden aufgestellt und geschmückt, allerdings müssen diese meist vom Festland importiert werden.

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Wer beschenkt die Kinder in Island

In Island bringen weder das Christkind noch der Weihnachtsmann den Kindern die Geschenke. Stattdessen werden die Kinder von den sogenannten „Jólasveinar“ beschenkt, übersetzt „Weihnachtsfreunde“ oder „Weihnachtsmenschen“, die oft als Trolle dargestellt werden. Ihre Mutter ist Grýla, eine Trollfrau mit einer jahrhundertealten Geschichte, die ihre 13 Söhne fast nie aus der Trollhöhle lässt. Aber im Dezember, wenn es draußen schneit und richtig kalt ist, wird Grýlas Herz weich und sie lässt ihre 13 Söhne einzeln von der Anhöhe in die Stadt wandern. Trolle kommen nur bei Dunkelheit heraus, sonst werden sie zu Stein. Aber in Island im Dezember ist das kein Problem, schließlich gibt es nur vier Sonnenstunden am Tag. Alle 13 Nächte stellen die Kinder hier ihre Schuhe auf das Fensterbrett, in der Hoffnung, dass der Santa Claus, der an diesem Tag die Stadt betreten darf, ihnen etwas bringt. Aber seid vorsichtig! Wer sich nicht benommen hat, finden möglicherweise eine alte Kartoffel in seinen Schuhen. Im Zweifelsfall kann es hilfreich sein, ein paar Kleinigkeiten für den Weihnachtsmann neben die Schuhe zu legen.

Man könnte dieses Brauchtum als eine Art Mischung zwischen Nikolaus/Krampus und dem Adventskalender bezeichnen. Dabei ist jeder Weihnachtsgeselle nach der Speise benannt, die er am liebsten stibitzt. So kommt am 13. Dezember der „Schluchtenkobold“, oder auf Isländisch „Gildjagaur” genannt, der in Kuhställe geht und Milchschaum trinkt. Am 16. Dezember besucht der „Pottaskefill”, der „Topfschaber“, isländische Haushalte und schabt die Reste aus Kochtöpfen. Am 06. Januar, dem Tag der Heiligen drei Könige, verlässt der letzte Troll die Siedlungen der Menschen und kehrt ins Hochland zurück.

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Weihnachtsgerichte

Ganz traditionell gibt es in vielen Familien als Weihnachtsessen das Lammgericht „Hangikjöt“. Alternativ dazu gibt es geräucherten Schweinerücken oder Alpenschneehühner, die in der Adventszeit selbst gejagt werden. Geräuchertes Essen spielt zum Fest eine große Rolle, weshalb es auch einen hohen Stellenwert in der Weihnachtsvorbereitung einnimmt. Es wird alles geräuchert, was man essen mag, von Lamm, über Schwein bis hin zu Fisch. Auffallend ist hierbei, dass das Weihnachtsessen in Island sehr fleischlastig ist, zum Essen wird als Getränk für die Erwachsenen gerne Bier serviert. An den Feiertagen bieten Wirte und Bars besondere Bierspezialitäten an, wie zum Beispiel ein Malzbier mit Orangenlimonade, die sich „Malt og Appelin“ nennt. 

Süße Delikatessen dürfen hier nicht vergessen werden. Das traditionelle „Laufabrauð“, auch Schneeflockenbrot genannt, ist ein Weihnachtsgebäck, welches in Fett frittiert wird. Es werden auch  gerne mal Ingwerplätzchen geknabbert und an Heiligabend ist die typische Nachspeise heißer Milchreis, in dem genau eine Mandel versteckt ist. Der Finder dieser Mandel ist besonders glücklich, da er ein besonderes Geschenk erhält. Ist das nicht eine großartige Tradition?

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Haben wir dich neugierig gemacht? Dann komm und besuche mit uns Island und hab unvergessliche Momente. https://triplegend.com/reise/island

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